Leutnant der Marine, Fritz Pospischil im April 1941

Leutnant der Marine, Fritz Pospischil im April 1941

Friedrich Arthur Pospischil wurde am 8. September 1900 in Wien geboren und diente in der kaiserlichen und königlichen Kriegsmarine und in der deutschösterreichischen Wehrmacht in der Charge eines Seeaspiranten aus der er laut Erlass Mar. 547 vom 7. März 1919 des Deutschösterreichischen Staatsamtes für Heerwesen mit 31. März 1919 in den nichtaktiven Reservestand übersetzt wurde. Am 17. August 1940 meldete er sich als „Fritz“ Friedrich Pospischil freiwillig zur deutschen Kriegsmarine.

Aus den Jahren des 2. Weltkrieges sowie der Nachkriegszeit stehen uns exklusiv umfassende Korrespondenzen zwischen Oblt. Fritz Pospischil und seinen Angehörigen sowie Tagebuchaufzeichnungen zur Verfügung. Ein Teil der Korrespondenz erreichte ihre Empfänger auch ohne Zensurstellen des Deutschen Reiches zu durchlaufen. Es handelt sich um Dokumente der Zeitgeschichte, die der Öffentlichkeit hiermit zugänglich gemacht werden. Sofern in Dokumenten die Namen von Personen mit „XXX“ gekennzeichnet sind, tragen wir mit dieser Anonymisierung dem Schutz der Persönlichkeitsrechte noch lebender Personen Rechnung.

Pospischils offensichtliches Organisationstalent führte dazu, daß er nach Ende des 2. Weltkrieges zum Leiter der österreichischen Betreuungsstelle in Wilhelmshaven bestellt wurde und Regierungstransporte von Heimkehrern nach Österreich durchzuführen und diesbezügliche Verhandlungen mit seiner Regierung in Wien vorzunehmen hatte.

In den 1950er Jahren trat Pospischil wieder in den Dienst der Österreichischen Casino Gesellschaft ein bei der er auch schon vor seiner Freiwilligenmeldung zur Kriegsmarine tätig war. Er arbeitete dort bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1966 und stieg bis zum Direktor des Casino Baden auf.

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